FAQs
Graffiti ist eine kulturelle und künstlerische Ausdruckspraxis im öffentlichen Raum. Entstanden aus
urbanen sozialen Kontexten entwickelte sich Graffiti als eigenständige Subkultur mit vielfältigen
ästhetischen Formen, individuellen Handschriften und unterschiedlichen künstlerischen Ansätzen.
Historisch bestehen Berührungspunkte mit der HipHop-Kultur, Graffiti ist jedoch nicht zwangsläufig
Teil davon, sondern hat sich international in unterschiedlichen kulturellen Zusammenhängen
unabhängig weiterentwickelt. Heute reicht das Spektrum von spontanen schriftbasierten Arbeiten
bis hin zu kuratierten Wandgestaltungen und Kunstprojekten im öffentlichen Raum.
Im Rahmen von HIT THE TROG entstehen ausschließlich beauftragte und kuratierte Arbeiten.
Das Projekt versteht sich als bewusste Erweiterung des bestehenden Stadtbildes. Durch
künstlerische Interventionen werden bislang wenig wahrgenommene Flächen neu gelesen und
kulturell aktiviert. Ziel ist es, zusätzliche Perspektiven auf den Stadtraum zu eröffnen, ohne
bestehende Identitäten zu ersetzen.
HIT THE TROG stärkt die kulturelle Sichtbarkeit Emdens, schafft Begegnungsräume zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen und positioniert die Stadt innerhalb aktueller Entwicklungen urbaner Kunst- und Stadtkultur. Langfristig kann dies auch touristische und kulturelle Impulse erzeugen.
Nein. Das Event macht bewusst den Unterschied zwischen illegalen Markierungen und kuratierter, beauftragter Kunst im öffentlichen Raum sichtbar. Ziel ist Aufklärung über Graffiti als kulturelle Praxis – nicht die Förderung illegaler Aktivitäten.
Die teilnehmenden Künstler*innen werden kuratorisch ausgewählt. Inhalte und Motive werden im Vorfeld abgestimmt und im Kontext des Gesamtprojekts entwickelt.
Die verfügbaren Flächen sind begrenzt und werden kuratorisch vergeben. Ergänzend sind Beteiligungsformate und Angebote vorgesehen, die insbesondere Nachwuchskünstler*innen einbeziehen.
Alle teilnehmenden Künstler*innen werden vor Veranstaltungsbeginn über die offiziellen Kommunikationskanäle des Projekts vorgestellt.
Ein internationales Graffiti-Event im öffentlichen Raum, bei dem Kunst live entsteht und dauerhaft sichtbar bleibt.
Ja, es sind Workshops, Führungen und weitere Beteiligungsformate geplant.
Ja, die Veranstaltung ist öffentlich zugänglich. Kunst im öffentlichen Raum ist in der Regel kostenlos. Niemand soll ausgeschlossen werden.
Mögliche Einschränkungen werden frühzeitig kommuniziert. Ziel ist es, Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.
Das Event wird durch die Stadt Emden in Zusammenarbeit mit dem Graffitiverein Ostfriesland und weiteren Partnern umgesetzt.