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Kinder (Alter: z.B. 7, 5)

Informationen und Jahresprogramm

Reformationsjubiläum in Emden

22. & 23. September 2017

Ruder- und Drachenbootrennen mit Lampionfahrt...

13. Mai bis 05. Nov. 2017

Geschichten von Flucht und Migration...

14. Mai - 05. Nov. 2017

Emden und die Glaubensflüchtlinge...

29. Oktober 2017

Museumstag mit verkaufsoffenem Sonntag...

03. November 2017

Echter Blues wird an diesem Abend das Nachtleben bereichern.

27. November bis 23. Dezember und 27. bis 31. Dezember 2017

Weihnachtliche Düfte und maritimes Flair ...

Reformation und Flucht


Sonderausstellung
vom 14. Mai 2016 bis 05. November 2017, Rathaus am Delft

2017 jährt sich zum 500. Mal die Thesenverkündung Martin Luthers, die als Auslöser der Reformation im 16. Jahrhundert gilt. Aus diesem Anlass präsentieren die Johannes a Lasco Bibliothek und das Ostfriesische Landesmuseum Emden die gemeinsame Ausstellung "Reformation und Flucht".

Als „Reformationsstadt" veränderte sich Emden zu jener Zeit grundlegend, sowohl in religiöser als auch weltlicher Hinsicht.
Emden war ein Fluchtpunkt und Schmelztiegel für Glaubensflüchtlinge aus vielen Regionen und Territorien des Reiches und Europas. Mitte des 16. Jahrhunderts lebten mehrere Tausend von ihnen in der Stadt. Sie prägten die Stadt nicht nur konfessionell, sondern machten sie auch zu einer der größten im Reich. Die Glaubensflüchtlinge verhalfen der bürgerlich geprägten Reformation zum Durchbruch und waren wichtige Impulsgeber für den wirtschaftlichen Aufschwung und den Wohlstand der Stadt.

Die Ausstellung im Ostfriesischen Landesmuseum Emden stellt den Wandel der Stadt Emden, ihrer Bevölkerung in sozialer, kultureller und wirtschaftlicher Hinsicht dar und beleuchtet ebenso die rechtlich-politischen Veränderungen im Reformationsjahrhundert. Die große Zahl an Glaubensflüchtlingen veränderten das Leben in der Stadt nachhaltig. Deren Bedeutung für die Entwicklung von einer kleinen Hafenstadt zu einer Handelsmetropole, die zum Ende des 16. Jahrhunderts ihre faktische Freiheit erkämpfte, rückt in den Fokus. Wichtiger Teil der Ausstellung im Landesmuseum ist die Darstellung des Zusammenlebens der einheimischen und der zugezogenen Bevölkerung.  Am Beispiel von etwa 30 Lebensgeschichten von Männern und Frauen, Erwachsenen und Kindern, Zugezogenen und Einheimischen werden diese Umbrüche und Veränderungen der Epoche veranschaulicht.

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Seiten des Ostfriesischen Landesmuseums

 

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